News

26.04.2022

Bekanntgabe aus aktuellem Anlass:

Mein geschätzter und langjähriger Mitarbeiter, Oliver Konzett, scheidet zum 30.04.2022 aus meinem Betrieb, nach gut 9 Betriebsjahren, aus. Der Grund ist zum Glück ein erfreulicher, Oliver bekam zum 01.05.2022 von der Regierung von Oberbayern seinen eigenen Kehrbezirk zugesprochen. Dass dieser Tag des Abschieds kommen wird, war spätestens dann klar, als Oliver vor rund drei Jahren die Meisterprüfung bestanden hat. Mir persönlich war er der Mitarbeiter, den man sich wünscht! Seine loyale, zuverlässige, freundliche Art und seine Fachkompetenz war mir und dem Kunden stets eine Freude! Von ganzem Herzen alles erdenklich Gute lieber Oliver, viel Freude und Erfolg in deinem neuen Lebensabschnitt!

Harald Zwing

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13.01.2021

Im noch jungen Jahr 2021 waren wir nicht wenig überrascht, als wir bei der Abgaswegeüberprüfung einer Gasbrennwertheizung eine tote Fledermaus im waagerechten Verlauf der Abgasleitung fanden. Zwar bestand zu diesem Zeitpunkt keine Gefahr durch austretendes Abgas, da das Abgassystem an sich dicht ist, aber dennoch hätte die Heizung auf Störbetrieb schalten können, da durch die Verengung Abgasrückstau und damit ein Fehlersignal ausgelöst werden könnte. Das alleine braucht schon niemand, erst recht nicht im Winter. Zum Glück gibt’s den Kaminkehrer, so sparte der Kunde das Geld für einen evtl. teuren Besuch einer Heizungsfirma.

22.10.2019

In der Heizsaison steigt die Gefahr einer CO-Vergiftung
Kohlenmonoxid (CO) ist ein Atemgift, das man nicht sehen, riechen oder
schmecken kann. Durch verstopfte Abluftrohre oder technische Defekte
bei Gasthermen, Ölheizungen oder Kaminöfen gelangt es in die eigenen
vier Wände. Dabei kann es zu erheblichen gesundheitlichen Beschwerden,
Bewusstlosigkeit und bis hin zum Tod führen. Mehr darüber, wie Sie sich
vor Kohlenmonoxid schützen können:
(Bitte auf folgende Seite verlinken:
https://www.co-macht-ko.de/schutz-vor-kohlenmonoxid/)
Bei Gasthermen und Ölheizungen können technische Defekte, verstopfte
oder undichte Abluftrohre den Austritt des lebensgefährlichen Atemgiftes
Kohlenmonoxid (CO) verursachen. Die typischen Symptome wie Sehstö-
rungen, Schwindel, starke Kopfschmerzen, Verwirrtheit, Schüttelfrost und
Übelkeit werden häufig nicht in Zusammenhang mit einer CO-Vergiftung
gebracht. Mehr darüber, wie Sie sich vor Kohlenmonoxid schützen können:

Schutz vor Kohlenmonoxid

18.10.2018 

Leider finden sich in Wolfratshausen immer wieder solche privaten Müllverbrennungsanlagen in Form eines häuslichen Ofens.
Warum man sowas tut erschließt sich mir nicht. Eierschalen, Post, Plastiktüten, Kuchenreste, Kaffeesatz, Grünzeug. 

Das ist nicht Cool

15.10.2018

Bild 1: Heute fragte mich ein junger Mann, Betreiber eines schönen Schweden-Ofens, was es denn mit dieser schwarzen Matte in seinem Ofenrohr auf sich hätte. Er kuckte neulich in das Ofenrohr und stellte diese ominöse schwarze Matte fest. Der Eigentümer ermutigte ihn diese am besten drin zulassen, da sie sicherlich so sein müsste. Berufsbedingt neugierig öffnete ich das Ofenrohr und leuchtet hinein, da ich bei „schwarzen Matten“ in Ofenrohren grundsätzlich Gänsehaut bekomme.

Des Rätsels Lösung: Die schwarze Matte war nichts geringeres als eine dicke Ruß-Schicht, die dabei war, den Querschnitt des Ofens empfindlich zu verengen. Eine massive Verpuffung war nur noch eine Frage der Zeit. Wie eine Wohnung nach einer Verpuffung aussieht wollen Sie gar nicht wissen!

Abhilfe: Unverzüglich fachmännisch reinigen, auskehren, aussaugen und die Betriebssicherheit wäre wieder hergestellt.

Bild 1 Gelting

Bild 2:

Dieses Ofenrohr hatte ein anderer Ofenbetreiber selbst vor kurzem sauber gemacht, zumindest aus seiner Sicht sollte dieses Rohr sauber sein. Wären Sie darauf gekommen, dass es sich hierbei um ein „gereinigtes“ Ofenrohr handelt?

Kaminkehrer reinigen Ofenrohre fachmännisch und kostengünstig und überprüfen zugleich die Betriebs- u. Brandsicherheit. Das sollte es Ihnen Wert sein!

Bild 2 Gelting

25.08.2018

Wir fördern aktiv den Nachwuchs und haben zum 01.09.2018  einen Lehrling, meinen Sohn Lukas Zwing. Lukas bereichert unser Team und trägt den Wunsch im Herzen diesen Beruf zu erlernen. Wir freuen uns sehr, sind uns der Verantwortung durchaus bewusst und heißen ihn herzlichst willkommen.

28.04.2018

Kohlenmonoxid (CO) – die unsichtbare Gefahr

Eine Kurzinformation des Bundesverbandes des Schornsteinfegerhandwerks

 12 Tote und 114 Verletzte (Stand: 24.04.2018) innerhalb der ersten vier Monate

des Jahres 2018 – zu diesem Ergebnis kommt der Bundesverband des

Schornsteinfegerhandwerks bei der Auswertung der Online-Medienberichte

zum Thema „Kohlenmonoxid-Unfälle“. Vor allem in den Wintermonaten häufen

sich die Vorfälle und Meldungen in den Medien über Kohlenmonoxid-Vergiftungen

durch Indoor-Grillen, die Beheizung von Wohnräumen mit Stromaggregaten

oder Gas-Heizstrahlern, defekte Heizungsanlagen sowie zuletzt

verstärkt durch Shisha-Pfeifen.

Wie entsteht Kohlenmonoxid?

Kohlenmonoxid entsteht, wenn kohlenstoffhaltige Brennstoffe wie Holz, Kohle,

Erdöl, Erdgas, Ethanol, Diesel oder Benzin unvollständig verbrannt werden.

Zu einer unvollständigen Verbrennung kommt es, wenn nicht genügend Sauerstoff

(= Verbrennungsluft) zuströmen kann.

Warum ist Kohlenmonoxid (CO) so gefährlich?

Kohlenmonoxid ist ein giftiges Gas. Da es unsichtbar, geschmack- und geruchlos

ist, ist es praktisch nicht wahrnehmbar. Über die Atemluft gelangt das

toxische Gas in den Körper und in den Blutkreislauf. Hier bindet sich Kohlenmonoxid

an Hämoglobin und verhindert dadurch die Aufnahme von Sauerstoff.

Eine beginnende Vergiftung äußert sich z. B. durch Kopfschmerzen, Schwindel,

Übelkeit oder grippeähnliche Symptome. In steigender Konzentration führt Kohlenmonoxid zur Bewusstlosigkeit und schlimmstenfalls zum Tod.

 

Was sind die häufigsten Ursachen für CO-Vergiftungen?

  • Grillen in geschlossenen Räumen oder Garagen (geöffnetes Tor reicht nicht!)
  • Einsatz von Verbrennungsmotoren in geschlossenen Räumen (z. B. Stromaggregate, Werkzeuge, Indoor-Kart)
  • Verwendung von Gas-betriebenen Geräten in geschlossenen Räumen (z. B. Heizstrahler, Heizpilze)
  • Technische Defekte an Heizungsanlagen, Abgasanlagen, Kaminöfen sowie anderen Feuerstätten
  • Manipulationen oder Installationsfehler an Feuerungs- und Abgasanlagen
  • Unzureichende Luftzirkulation nach Sanierungsmaßnahmen (zum Beispiel Einbau neuer Fenster, Wärmedämmung)
  • Betrieb von Wasserpfeifen (Shishas) in geschlossenen Räumen ohne ausreichende Be- und Entlüftung
  • Betrieb von Deko-Feuerstellen, Indoor- oder Bio-Kaminen (Ethanol) ohne ausreichende Belüftung

CO-Unfälle an Feuerungsanlagen

Das Sicherheitsniveau in Deutschland im Bereich der Wärmeerzeugung

ist grundsätzlich sehr hoch. Regelmäßig überprüft der Schornsteinfeger

bestehende Anlagen und nimmt neue bzw. wesentlich geänderte Anlagen

baurechtlich ab, bevor sie in Betrieb genommen werden dürfen. Auf diese

Weise werden mögliche Mängel frühzeitig entdeckt und im Anschluss vom

Fachhandwerk behoben.

Wenn es dennoch an einer Feuerstätte zu einer unvollständigen Verbrennung

mit Kohlenmonoxidaustritt kommt, kann dies verschiedene Gründe

haben:

  • Es liegt ein technischer Defekt vor.
  • Reinigung und Wartung wurden vernachlässigt.
  • Die Anlage ist verschmutzt.
  • Die Abgasanlage ist verstopft.
  • Der Eigentümer hat selber Hand an die Anlage gelegt
  • Es wurden bauliche Veränderungen durchgeführt, die die Verbrennungsluftversorgung          beeinflussen (z. B. neue Fenster, Dämmung).
  • Die Anlage wurde nicht nach Herstellerangaben betrieben.
  • Luftabsaugende Dunstabzugshauben oder Lüftungsanlagen (WC-Lüftung) ziehen Abgase aus der Feuerstätte in den Raum.

Vorbeugende Maßnahmen: Regelmäßige Reinigung, Überprüfung

und Wartung

Der Bundesverband des Schornsteinfegerhandwerks empfi ehlt Hausbesitzern

und Mietern, die Überprüfungen und Messungen des Schornsteinfegers

fristgerecht durchführen zu lassen sowie regelmäßig den Wartungsservice

eines Fachhandwerkers in Anspruch zu nehmen.

Sollten bauliche Veränderungen oder Sanierungsmaßnahmen stattgefunden

haben, muss der Hausbesitzer dies dem Schornsteinfeger mitteilen.

Es könnte Auswirkungen auf die Verbrennungsluftversorgung und damit

Folgen für den Betrieb der Feuerstätte haben. Erhält diese zu wenig Sauerstoff,

kann es wie anfangs beschrieben zu einer unvollständigen Verbrennung

und zur Produktion von Kohlenmonoxid im Abgas kommen. Treten

dann Abgase in den Aufstellraum aus, besteht die Gefahr einer Kohlenmonoxidvergiftung.

Um Mängel an Feuerstätten und Abgasanlagen möglichst frühzeitig erkennen

zu können, überprüft der Schornsteinfeger regelmäßig auf Grundlage

der Kehr- und Überprüfungsordnung (KÜO) die Betriebs- und Brandsicherheit

von Feuerungsanlagen. Abhängig vom Brennstoff und der technischen

Ausstattung kontrolliert der Schornsteinfeger im jährlichen, zwei- oder dreijährigem

Abstand, ob

  • die Anlage verschmutzt ist.
  • die Abgaswege frei sind.
  • die Verbrennungsluftversorgung ausreichend ist.
  • die Verbrennungsqualität stimmt.
  • die Kohlenmonoxidkonzentration im Abgas zu hoch ist.
  • die Anlage sicher betrieben werden kann.

Im Jahr 2017 stellte das Schornsteinfegerhandwerk bei seinen Überprüfungen

an 116.000 Gasfeuerungsanlagen eine Überschreitung der erlaubten

CO-Grenzwerte fest. Mit einem Messwert von über 1.000 ppm Kohlenmonoxid

im Abgas mussten diese zwingend gewartet werden. 156.000 Anlagen

wurden mit Werten zwischen 500 ppm und 1.000 ppm zur Wartung empfohlen.

Zusätzlicher Schutz: CO-Warnmelder richtig installieren

Ergänzend zur Überprüfung und Wartung empfiehlt der Bundesverband

des Schornsteinfegerhandwerks die Installation von CO-Warnmeldern im

Aufstellraum der Feuerstätte sowie in Pellet-Lagern, um die Bewohner in

akuten Gefahrensituationen zu warnen. Wichtig ist eine fachgerechte Installation

der CO-Warnmelder nach Herstellerangaben.

Gefährlicher Trend: Shisha-Rauchen

Shisha-Rauchen und Shisha-Bars erleben seit einiger Zeit einen regelrechten

Boom. Die populären Wasserpfeifen werden mit Kohlestücken angeheizt,

die auf unterschiedliche Weise angezündet bzw. erhitzt werden

(Öfen, Grills, Elektroheizspiralen etc.). Bei der Verbrennung der Kohle

kann Kohlenmonoxid entstehen, das sich unbemerkt im Raum anreichert.

Je mehr Wasserpfeifen gleichzeitig in Betrieb sind, desto höher steigt die

CO-Konzentration im Raum und damit die Gefahr einer CO-Vergiftung für

Gäste und Mitarbeiter.

Unterschätzte Gefahr: Indoor-grillen und improvisiertes Heizen

 

Viele Menschen denken sich nichts dabei, wenn sie im Winter in der Garage

bzw. Gartenlaube grillen oder einen Gas-Heizstrahler aufstellen.

Die Gefahr scheint ihnen nicht bewusst zu sein.

Gleiches gilt für Stromaggregate oder Werkzeuge mit Verbrennungsmotor.

Trotz Warnhinweise führen Verbrennungsmotoren in Innenräumen immer wieder zu tödlichen Unfällen.

Eine kontinuierliche Aufklärungsarbeit ist weiterhin notwendig.

Die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) hat im Jahr

2013 Versuche zur Ermittlung von Kohlenmonoxid-Konzentrationen beim

Grillen in Innenräumen durchgeführt. Dabei entstand in einer mit einer

Garage oder einem Wohnzimmer vergleichbaren 19 Kubikmeter großen

Schwadenkammer bereits nach zwei Stunden Verbrennung von 800 Gramm

Holzkohle eine giftige Gas-Konzentration von 3 000 ppm (parts per million).

Diese Konzentration würde beim Menschen bereits nach wenigen Minuten

Einatmung zur Bewusstlosigkeit führen.

Quelle: Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR)

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15.04.2018

Alte Holzöfen

Holzöfen, die bis einschließlich 1984 errichtet wurden und die geforderten Grenzwerte für Emissionen nicht einhalten, müssen bis Jahresende 2017 ausgetauscht werden.

Ende 2020 läuft die Übergangsfrist für Öfender Baujahre 1985 bis 1994 ab.

2024 müssen Öfen, die im Zeitraum von 1995 bis Ende März 2010 errichtet wurden und die Grenzwerte nicht einhalten, ausgetauscht oder nachgerüstet werden.

Ob Filter eine echte Alternative zum Ofentausch sind, kann ich derzeit nicht beurteilen, da ich noch keinen Feinstaubfilter für Holzöfen vor Ort vorfand. Was Lebensdauer, Betriebskosten, Kaufpreis und Installationskosten sind, liegt mir konkret in keinem Fall vor. 

Sobald ich Erfahrungswerte habe, teile ich sie auf meiner Seite.

07.02.2018

Rauchmelderpflicht seit 01.01.2018 in Bayern

Bei meiner täglichen Arbeit stellen mein Mitarbeiter und ich leider regelmäßig fest, dass in nahezu 80% der Haushalte, die wir  begehen, keine Rauchmelder montiert sind. Wenn mal solche vorhanden sind, sind sie häufig falsch montiert oder schlicht zu wenige. Viele wissen zwar, dass irgendwie und irgendwo von irgendjemand irgendetwas geregelt wurde, aber selber fühlen sich die wenigsten angesprochen. Man nimmt es meist auf die leichte Schulter. Schade und vor allem dramatisch, wenn das Unvorstellbare plötzlich real wird, ein Zimmerbrand! Stell dir vor es brennt und kein Rauchmelder weckt dich und deine Lieben im Schlaf.

Rauchmelder sind Pflicht seit 01.01.2018 in Bayern und zwar für Mieter und Eigentümer.

26.12.2018 

Rauchmelderpflicht in Bayern

Hier eine Broschüre als PDF herunterzuladen von der Versicherungskammer Bayern! Die PDF – Datei lädt super schnell.

Versicherungskammer Bayern Broschüre über die Rauchwarnmelderpflicht in Bayern

17.12.2017

Wunderschön, Vintage pur!

Bei der Begehung eines älteren Hauses fand ich dieses Exemplar. Manche kennen diese Waschkessel noch aus Omas Zeiten. Ob sie wirklich gut waren kann ich nicht beurteilen, aber der Vintagelook sprach mich an. Lustigerweise sind diese Dinger vom Feinstaub- und Kohlenmonoxidgrenzwert ausgenommen, vorausgesetzt es wurde vor 2015 installiert:-) Was sich quasi  in diesem Fall von selbst versteht. Aber ganz klar nachvollziehbar, weil diese Waschkessel, sofern sie überhaupt noch am Kamin angeschlossen sind, nahezu nicht mehr genutzt werden. 

Dieser schöne Vintage-Waschkessel ist nicht übrigens mehr am Kamin angeschlossen.

08.12.2017 

Wow! Heute sah ich diesen, wie ich meine, wunderschönen Grundofen. Es ist erstaunlich wie viel verschiedene Öfen es gibt, aber dieses Exemplar hat mich besonders angesprochen. Selbstverständlich holte ich mir die Zustimmung dieses Bild auf meiner Seite www.kaminkehren.com zu veröffentlichen.

Kriegt man hier nicht Lust aufs kuscheln?

Die Schüröffnung befindet auf der anderen Seite der Wand.

02.12.2017 Nepper, Schlepper, Bauernfänger

Folgende Emails machen derzeit die Runde: 

Guten Tag Kundennr. 97312,

Sie können eine neue Heizung für Ihr Haus/Gewerbe zum Nulltarif erhalten.

Ich habe dieses Angebot für Sie geprüft, und selbst eine neue Heizung erhalten.

Der Clou: In unserer Region gibt es zusätzlich noch 16.746,00 Euro als Bargeld-Förderung dazu.

Möglich machen dieses staatliche Förderungen da alte Heizungen vom Netz genommen werden sollen.

Fordern Sie hier unverbindlich Unterlagen an, (Linkverbindung gelöscht, da es nur eine Fake-Seite ist)

Herzliche Grüße,

Veronika Rieger, Büro Ihrer Schornsteinfeger

Von derartigen Geschäften distanziere ich mich klar und deutlich, ich verurteile solche oder ähnliche Vorgehensweisen. Das richt förmlich nach Betrug. Bitte reagieren Sie niemals auf solche oder ähnliche Emails, in denen man Ihnen, wie hier, eine Heizung oder sonst teures Zeugs schenken möchte. Seriöse Geschäfte sehen anders aus. Den Schornsteinfeger am Rande erwähnt, soll womöglich als „Türöffner“ dienen. Seien Sie bitte vorsichtig.

Zuschüsse für Heizungen erfahren Sie auf der Seite der KFW-Bank unter www.kfw.de oder gerne auch von mir. 

Herzlichst

Harald Zwing

Kohlenmonoxid! Eine Meldung von www.dw.com

Wo kommt CO im Haushalt vor?

Voraussetzung ist meist eine Feuerungsanlage, die defekt ist oder falsch betrieben wird. Kohlenmonoxid ist etwas leichter als normale Umgebungsluft. Daher entweicht das Gas, das immer in Spuren bei Verbrennungen vorhanden ist, meist mit dem Abgasstrom nach oben aus dem Gebäude.

Gefährlich wird es, wenn der Kaminabzug nicht richtig funktioniert, etwa wenn der Schornstein durch ein steckengebliebenes Tier, ein Nest oder durch Laub oder Schnee verstopft ist. Es kann aber auch passieren, dass kohlenmonoxidhaltiges Abgas durch Unterdruck ins Gebäude gelangt – etwa durch eine falsch betriebene Lüftungsanlage. Dann wird das Gas aus dem Ofen ins Haus gesaugt.

Warum ist Kohlenmonoxid so gefährlich?

Das Gas ist geruchs-, geschmack- und farblos. Es lässt sich in einem geschlossenen Raum praktisch nicht wahrnehmen. Atmet man es ein, bindet es an das Hämoglobin – das ist der Stoff, der normalerweise in den roten Blutkörperchen den Sauerstoff bindet. Dadurch unterbricht das Kohlenmonoxid den Sauerstofftransport im Blut. Das führt in sehr kurzer Zeit zur Bewusstlosigkeit. Oft merken die Betroffenen die sich anbahnende Rauchgasvergiftung nicht. Sie werden müde, schlafen ein und ersticken einfach.

Schornsteinfeger Schornsteinfeger bei der Arbeit (picture-alliance/dpa/N. Bachmann)

Schornsteinfeger messen die Kohlenmonoxidwerte im Abgas und stellen sicher, dass Feuerungsanlagen gut belüftet sind.

Welche Gefahr geht von Holzkohle aus?

Oft kommt es zu Kohlenmonoxid-Vergiftungen, wenn Menschen glühende Holzkohle in kleinen Innenräumen nutzen. Typisch ist etwa der Fall einer Grillparty, bei der es anfängt zu regnen. Holt man dann den noch heißen Holzkohlengrill in die Wohnung, herrscht Lebensgefahr. Ähnliche Situationen können beim Rauchen von Wasserpfeifen auftreten, wenn für diese größere Mengen glühender Holzkohle bereitgehalten werden. Erst kürzlich evakuierte die Feuerwehr in Aachen eine Shisha-Bar. Auch orientalische Tischöfen zum Kaffeekochen, sogenannte Mangalas, werden mit glühender Holzkohle betrieben, ebenso wie historische russische Samoware. Dabei ist Vorsicht geboten.

Welche Geräte sind noch gefährlich?

Auch bei der Benutzung von Campinggas-Öfen und Herden sollte man immer für ausreichende Durchlüftung sorgen. Ebenso kann bei Heizstrahlern, die mit Propangas betrieben werden CO entstehen. Und wenn die Heizung ausfällt, ist es keine gute Idee, die Wohnung mit dem Gasherd zu heizen. Auch da können schnell gefährliche Grenzwerte überschritten werden. Auch Maschinen mit Verbrennungsmotor (etwa eine Kettensäge) hat in einem geschlossenen Raum nichts verloren. Selbst Tabakrauch kann die Kohlenmonoxid-Konzentration in einem Raum signifikant erhöhen.

Wie behandelt man Vergiftungsopfer?

Ärzte geben den Patienten meist reinen Sauerstoff zu atmen. In schweren Vergiftungsfällen kommen die Patienten zusätzlich in eine Druckkammer, wo sie weiterhin reinen Sauerstoff atmen. Das beschleunigt den Abtransport des Giftes aus dem Blut.

Wie kann man sich schützen?

Im Handel gibt es Kohlenmonoxid-Melder, die ähnlich funktionieren wie Rauchmelder. Diese sollten in Räumen installiert werden, wo die Wahrscheinlichkeit groß ist, dass es zu CO-Ansammlungen kommt – etwa in einem Heizkeller oder in der Nähe von Feuerungsanlagen. Die Geräte melden sich, sobald der Wert des Spurengases einen bestimmten Punkt überschreitet. Dann senden sie einen schrillen Warnton aus, und das bedeutet: Lüften und das Gebäude verlassen.

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13.11.2017 Verrußte Ofenrohre. Unterschätzt und gefährlich!

Ein neuer Kunde rief mich am Wochenende an, sein Badeboiler zieht nicht mehr, es raucht, es stinkt, der Ofen geht nicht mehr. Heute Morgen waren mein Mitarbeiter und ich vor Ort, um uns der Sache anzunehmen und dem Kunden zu helfen. Nachdem der Kamin gereinigt wurde, überprüften wir auch den Ofen selbst und das dazugehörige Ofenrohr. Der Querschnitt des Rohres betrug 11 cm, davon waren heute Morgen noch 3-4cm Querschnitt frei. Zu wenig für den sicheren Betrieb. Schlimmeres konnte durch die Reinigung, wir saugten das Rohr vollständig aus, verhindert werden.

Tipp: Mindestens 1x pro Heizsaison Ofenrohre von Holzöfen, Kamine, Kachelöfen, Grundöfen usw. überprüfen und gegebenenfalls reinigen lassen.

Ein wichtiger Beitrag die Brand- u. Betriebssicherheit in und an Öfen aufrechtzuerhalten. Zum Glück gibts den Kaminkehrer!

26.10.2017 Die Feuerungsanlagenverordnung (FeuV) fordert einen Mindestabstand von Ofenrohren (Holzöfen, Kachelöfen usw.) zu brennbaren Bauteilen. Dieser Mindestabstand beträgt 40 cm. Mindestabstand bedeutet nicht ungefähr 40 cm, sondern 40 cm oder mehr. Keinesfalls weniger. Hier gibt es keinen Spielraum nach unten!

Was wird wohl auf dem unten gezeigten Bild geschehen, wenn es einen Rußbrand im Ofenrohr gibt und das Ofenrohr glüht, eine Oberflächentemperatur von 500°C oder mehr entwickelt?

Normales Brennholz beginnt bei ca. 170°C zu brennen, wir reden hier von 500, 600°C….die Holzdecke wird fast schon explosiv anfangen zu brennen. Eine Durchzündung wird stattfinden.

Bitte, haltet den Mindestabstand ein! Es ist zu Ihrem Schutz.

16.09.2017

Infos zum nachträglichen Holzofenanschluss (PDF-Datei downloadbar)

Anlage_3_Pressemitteilung_Kaminofen

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26.09.2017

In der Feuerungsanlagenverordnung werden u.a Mindestabstände von brennbaren Bauteilen zu Ofenrohre von Holzöfen geregelt. Wozu ein Mindestabstand?

Schauen Sie sich die beiden Bilder an. Diese wurden auf einer Hütte in Österreich geschossen, als an einem kalten Wintertag der Ofen einmal mehr als üblich beheizt wurde. Die Küchentür hatte keinen Boden-Stopper, der die Türe auf mindestens 40cm gehalten hätte, sie kam näher als gut war. Rechtzeitig konnte hier noch schlimmeres verhindert werden können. 

Bevor Sie sich auf Glück verlassen, halten Sie bitte alles brennbare mindestens 40cm von Ihrem Ofenrohr entfernt. Schornsteinfeger haben die Pflicht u.a diese Abstände zu kontrollieren, vielleicht versteht man anhand solcher Bilder, warum es gut ist, dass sie es tun.

10.03.2017

Wer nicht kommt zur rechten Zeit…

Leider kommt es immer wieder vor, dass Bürger zu spät erfahren, dass für ihre durchgeführte Sanierungsmaßnahme am Haus, Geld bei der KFW zur Abholung bereit lag und sie nur deshalb nichts davon haben, weil der Zuschuss nicht oder zu spät beantragt wurde.

Für Fördergelder gibt es leider auch ein zu spät!

Viele gehen leer aus, weil oft nicht klar ist, wofür gibt es wann wo und wie Geld. Ein Energieeffizienzexperte kann Ihnen dabei wertvolle Dienste leisten.

Wenn Sie KFW-Zuschüsse für energetische Maßnahmen in Anspruch nehmen möchten, ist es wichtig vor Beginn der Arbeiten den Antrag bei der KFW stellen zu lassen.

Wie das geht und was alles zu tun ist, erfahren Sie auf Anfrage gerne von mir.

Ihr Energieeffizienzexperte Harald Zwing